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Dokumentation der nicht realisierten Zwickmühle 4

Ende 2011 entdeckte ich den Aufruf des NGBK Berlin im Internet







Mail vom 13.01.2012 an den NGBK mit der Berwerbung

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Ihr Thema spielt meine an.
Im Anhang sollten Sie meine Bewerbung für Ihren Open Call: „A Burnt-out Case?“ finden.
 
Mit Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundlichen Grüßen

Ulf Lebahn

 










Mail vom 27.03.2012 mit der Absage an mich

Liebe Künstlerin / Lieber Künstler,

zunächst einmal möchten wir uns herzlich für Ihre Einreichung für die Ausstellung „A Burnt-Out Case?“ bedanken und für Ihre Geduld bezüglich der Rückmeldungen zu unserem Open Call. Für die Ausstellung „A Burnt-Out Case?“ der NGBK vom 01.09.-14.10.2012 hatten wir Künstler_innen, Künstler_innengruppen, Aktivist_innen und interdisziplinäre Projekte eingeladen, den Blick aus der Zukunft zurück aufs Heute zu richten und dabei vielschichtige Sichtweisen auf das Phänomen Burnout zu entwerfen – nicht nur als ein individuelles, sondern vor allem auch als ein gesellschaftliches Symptom.

Wir haben eine überwältigende Menge von Einreichungen erhalten, unter denen viele interessante Vorschläge waren. Das Auswahlverfahren fand im Februar 2012 statt. Die Jury, der neben den AG-Mitgliedern Andrea Hense (Soziologin), Annika Niemann (Kunstvermittlerin), Nadin Reschke (Künstlerin), Sabine Richter (Psychotherapeutin) und Karen Weinert (Künstlerin) noch Susanne Weiß (Leiterin, Kunstverein Heidelberg), Axel John Wieder (Kurator, pro-qm) und Jule Reuter (Kuratorin HfBK Dresden) angehörten, hat in einem zweistufigen Auswahlverfahren alle Einreichungen gesichtet und nach ausführlicher Diskussion entschieden.

Aus über 250 Einreichungen konnte die Jury insgesamt 11 Positionen für die Ausstellung auswählen. Leider gehören Sie nicht zu den ausgewählten Positionen. Aufgrund der großen Menge von Bewerbungen können wir das Ergebnis dieses Prozesses nicht im Einzelnen ausführen.

Wie im Open Call bereits angekündigt, möchten wir allen Einreicher_innen die Gelegenheit geben, sich in der Ausstellung zu präsentieren, und gern ALLE eingereichten Positionen innerhalb der Ausstellung in Form eines Archivs zugänglich machen. Wenn Sie einer Präsentation Ihrer Einreichung innerhalb dieses Archivs in der Ausstellung zustimmen, senden Sie bitte Ihre gekürzten Projektunterlagen - maximal 2 Seiten als druckfähiges PDF (Konzept und Skizzen/Fotos zum Projektvorschlag bzw. Arbeit, ohne Budgetangaben, kann bei Wunsch auch anonymisiert gezeigt werden) bis zum 30. April 2012 per E-Mail an: burntout@ngbk.de

Wir freuen uns von Ihnen zu hören und laden Sie heute schon herzlich zur Ausstellungseröffnung am 31. August 2012 in die NGBK ein!

Viele Grüße,
das NGBK-Projektteam „A Burnt-Out Case?“


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Dear artists,

First of all we want to thank you for taking your time sending us your proposal and your patience concerning the jury´s decision on our call for applications. For the show “A Burnt-Out Case?” at the NGBK from 09/01 to 10/14/2012, we invited artists, artists’ groups, activists and interdisciplinary projects to cast a view from the future back to the present and create complex perspectives on burnout – not only as an individual but above all as a social symptom.

We have received an overwhelming amount of reactions, amongst them a lot of interesting proposals. The jury was made up of the 5 AG members Andrea Hense (sociologist), Annika Niemann (art mediator), Nadin Reschke (artist), Sabine Richter (psychotherapist) and Karen Weinert (artist) and also Susanne Weiß (curator and director of Kunstverein Heidelberg), Axel John Wieder (curator, pro-qm) und Jule Reuter (curator, HfBK Dresden). The selecting process took place in February 2012, was carried out in 2 stages and after long and intensive discussions and careful considerations of all proposals the decision was taken.

From more than 250 applications the jury could choose 11 positions for the exhibition. Unfortunately your proposal was not among the chosen positions and therefore we are not able to invite you to realise or show your work as part of the exhibition „A Burnt Out Case?“. Due to the large amount of applications we will not be able to discuss the outcome of this process. (As the open call was applicable for artists, artists’ groups, activists and interdisciplinary projects living in Germany, the jury only considered submissions from people with the place of residence beeing Germany.)

As already announced in the Open Call we would like to give the opportunity to all artists who applied to be present in the exhibition- and present ALL submitted proposals in form of an archive. If you agree to the presentation of your proposal as part of this archive in the exhibition, please  send us your shortened project proposal- maximum 2 pages as printable pdf (concept and sketches/photos of the proposed work, without budget and if wanted anonymous) until 30. April, 2012 via E-Mail to: burntout@ngbk.de.

We are glad to hear from you soon and would like to invite you already to the opening of the exhibition on 31. August, 2012 in the NGBK.

Best wishes,
NGBK-Project Group„A Burnt-Out Case?“